Auf Jamaika gibt es zahlreiche Hotels und Resorts, jedoch wenige Campingplätze. Die wenigen Orte, die für das Zelten gedacht sind, liegen in den Bergen und bieten Wanderern einen Platz zum Schlafen.
Jamaika gehört zur Karibik und ist ein beliebtes Reiseziel, gerade wenn in Europa Winter ist. Denn dann ist es in der Karibik warm, und man kann mit vielen Sonnenstunden rechnen. Die weißen Sandstrände veranlassen viele Urlauber, einige Zeit am Meer zu verbringen. Dort liegen sie in der Sonne, gehen baden oder entdecken beim Schnorcheln und Tauchen die Unterwasserwelt.
Sucht man eine Unterkunft auf Jamaika, kann man aus einem breiten Angebot wählen. Die Insel ist auf Touristen eingestellt und bietet deshalb viele Möglichkeiten, seine Reise zu gestalten. Es gibt zahlreiche Hotels, Resorts und Luxusbungalows, die entsprechende Preise haben. Generell sind die Preise für Hotelzimmer auf Jamaika jedoch günstig. Will man mehr Geld sparen und zelten, muss man jedoch nach geeigneten Möglichkeiten suchen. Camping in Jamaika ist eher selten, da die meisten Gäste lieber in Hotels nächtigen. Man kann sich allerdings eine Hütte mit einem kleinen Grundstück mieten. Diese sind meist in der Nähe des Strandes gelegen und einfach ausgestattet. So erhält man sein eigenes kleines Refugium und kann sich dort selbst versorgen. Da die Hütten eher bescheiden sind, kann man mit günstigen Preisen rechnen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Strand von seiner Unterkunft aus schnell erreicht und sich dort einen Platz suchen kann. In einer eigenen Hütte ist man außerdem abgeschirmt vom Massentourismus in den Großhotels.
Ist eine Hütte noch nicht bescheiden genug, kann man auch auf einen der wenigen Campingplätze ausweichen, die es auf Jamaika gibt. Diese liegen in den Blue Mountains und sind für Wanderer gedacht. Will man also eher einen Wanderurlaub unternehmen und weniger Zeit am Strand verbringen, kann man in den Bergen zelten. Man sollte allerdings daran denken, genügend Ausrüstung mitzunehmen. Denn ist man erst einmal in den Bergen unterwegs, kann es schwierig werden, fehlende Vorräte nachzukaufen oder eine mangelnde Ausrüstung aufzubessern. Man sollte immer sicherstellen, dass man genügend Wasser bei sich hat und auch die Lebensmittelvorräte so lange reichen, bis das nächste Dorf erreicht wird. Typische Campingutensilien sollten nicht fehlen wie etwa Gaskocher, wasserdichtes Zelt und Kochgeschirr. Genügend Kleidung zum Wechseln ist ebenfalls notwendig. Wegen der warmen Temperaturen reicht eine luftige Kleidung, die allerdings den Körper ganz bedecken sollte. Man muss davon ausgehen, dass man etliche Stunden in der Sonne wandert, weshalb eine dünne Schicht Stoff nützlich ist, um den Körper zu schützen.
Manche Touristen kommen auch auf die Idee, wild zu zelten. Davor muss jedoch gewarnt werden, da man sich einigen Unischerheiten aussetzt. Gerade im Ausland kennt man die üblichen Regeln und Mentalitäten nicht und riskiert, gegen geltende Normen zu verstoßen.