Digitaler-Bilderrahmen: Test der neuen Technologie

Wer seine Urlaubsfotos und Fotos von Familienmitgliedern und Freunden besonders aufwändig präsentieren möchte, sollte sich einmal die digitalen Bilderrahmen ansehen. Diese Technik bringt einige Vorteile mit sich.

In modernen Wohnungen findet man heute Einrichtungsgegenstände ganz neuer Art. Immer mehr Menschen setzen zum Beispiel bei Bilderrahmen auf die digitale Technik und werten so ihren Wohnbereich auf. Die traditionellen Bilderrahmen haben bei den neuen, technischen Möglichkeiten in Zukunft wohl einen schweren Stand und könnten aus so manchem Wohnzimmer verdrängt werden. Doch wodurch zeichnen sich die digitalen Bilderrahmen aus und worauf sollte man bei der technischen Ausstattung achten?

Ein digitaler Bilderrahmen ist eigentlich nichts weiter als ein TFT-Bildschirm in einem sehr kleinen Format. Die TFT-Technik ist ein günstiger Massenartikel geworden und verbraucht so wenig Strom, dass sie auch in einem Bilderrahmen eingesetzt werden kann. Die Bilderrahmen sind mit einem USB-Anschluss und einem Steckplatz für eine Speicherkarte ausgestattet, so dass man seine Bilder vom Computer oder von einer Kamera auf das Gerät spielen kann. Danach wird dann über ein Menü das gewünschte Bild ausgewählt und im Bilderrahmen angezeigt. Viele Bilderrahmen haben dabei eine so hohe Qualität, dass man gar nicht merkt, dass es sich nicht um ein echtes Foto handelt.

Da auf den Geräten mehrere Bilder gespeichert werden können, kann man von Zeit zu Zeit das angezeigte Bild auswechseln. Die Bilderrahmen können aber auch so programmiert werden, dass sie die Bilder automatisch wechseln, etwa im Rahmen einer Diashow. Bessere Geräte verfügen auch über eine automatische Ausrichtung der Bilder, das heißt, dass das Gerät entsprechend der Quelle das Hoch- oder Querformat wählt. Es sind aber auch Collagen möglich, bei denen mehrere Bilder in einer Anzeige überblendet werden.

Besonders interessant sind bei digitalen Bilderrahmen auch die Stromsparfunktionen. Zwar kann man den Geräten nicht gerade vorwerfen, besonders stromhungrig zu sein, doch den Verbrauch sollte man trotzdem minimieren. Viele Geräte haben daher eine eingebaute Timer-Funktion, mit der man zum Beispiel bestimmen kann, dass das Gerät sich während der Nacht automatisch ausschalten soll. Am nächsten Morgen aktiviert sich der Bilderrahmen dann von selbst wieder.